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Efteling: De Vliegende Hollander Special

Von Tobias | 25.Januar 2006

ThemenParX präsentiert exklusive Bilder von der Presseführung der Baustelle von De Vliegende Hollander, dem neuen Watercoaster aus dem Hause Kumbak, welcher momentan in de Efteling gebaut wird.

Lesen Sie in diesem Bericht mehr über diese einmalige Attraktion im größten Park der Niederlande.

Es ist mittlerweile kein Gerücht mehr, die Bauarbeiten haben bereits während der laufenden Sommersaison 2005 begonnen und einer Eröffnung für den Sommer 2006 steht auch nichts mehr im Wege: De Vliegende Hollander wird im niederländischen Freizeitpark De Efteling gebaut.

Allgemeine Informationen

De Vliegende Hollander ist mit einem Investitionsvolumen von ca. 20 Millionen Euro die bisher größte Einzelinvestition des Parks und wird – wie die letzte Großinvestition, das Märchen "Het Meisje met de Zwafelstokjes" ("Das Mädchen mit den Schwefelhölzern") – erneut Maßstäbe bezüglich der Thematisierung setzen.

Es handelt sich um einen Watercoaster der noch recht jungen niederländischen Firma Kumbak Coasters, welche sich auch bereits in der Saison 2005 für den Bau der neuen Züge für die Loopingachterbahn Python verantwortlich zeigten.

Die Thematisierung sowie die sonstigen Beton- und Stahlbauarbeiten werden von de Efteling gänzlich in Eigenregie durchgeführt – eine herausragende Leistung!

Bei der Konzipierung der Attraktion hat de Efteling sehr viel Wert auf die Familientauglichkeit gelegt und in Zusammenarbeit mit dem Hersteller einen einzigartigen Watercoaster geplant.


Preview-Logo
Bild: Efteling


Artwork
Bild: Efteling

De Vliegende Hollander wurde nicht als Achterbahn konzipiert, sondern das Gesamterlebnis stand im Vordergrund: Zum Einen beinhaltet die Strecke einen aufwändigen Indoor-Teil, welcher selbst bereits fast als Vollwertiger Darkride gewertet werden könnte, zum Anderen befindet sich außerhalb des Gebäudes eine spektakuläre Achterbahnstrecke.

Das Innere des Gebäudes

Im Inneren des sehr aufwändig thematisierten Gebäudes befindet sich der Darkride-Teil der Fahrt.

Doch fangen wir ganz vorne an: Nach dem Betreten des Gebäudes gelangen die Besucher zunächst in den Wartebereich und den PreShow-Raum. In der PreShow erfahren die Besucher vom Doppelleben des erfolgreichen Kapitäns Willem von der Decken und seinen Raubzügen.
Der PreShow-Bereich ist wie das Versteck der Diebesgüter des fliegenden Holländers gestaltet und an der Wand befindet sich ein großes Gemälde. Dieses Gemälde, so erfährt der Besucher, ist der Zugang eines geheimen, unterirdischen Weges, welcher in den Hafen führt.

Der Hafen bildet – wie sollte es anders sein – auch die Station. In der Doppelladestation steigen die Besucher in eines der maximal 11 Boote und fahren dann in einem Wasserkanal schienengeführt durch die einzelnen Szenen des Darkrides.

Der Darkride-Teil ist bisher noch das am besten gehütete Geheimnis der Attraktion. Der Park erlaubte nur einen kurzen Blick in die erste Szene, in der die Fahrgäste zwischen großen Schiffen das Hafenbecken verlassen.

Es folgen nun zwei weitere Szenen, welche die Efteling erst mit Eröffnung der Attraktion bekanntgeben will. In den Szenen selbst wird es allem Anschein nach keine Animatronics (á la "Pirates of the Caribbean") geben, sondern die Szenen selbst werden auch ohne die Figuren überzeugen können.

In der Dunkelheit versteckt liegt ein kleiner Drop, bevor das Boot dann durch einen Tunnel (in dem sich der Lift befindet) auf eine Höhe von ca. 20m befördert wird.

Der Tunnel selbst wird während der Auffahrt vollständig abgedunkelt und Licht- sowie Rauch- und Nebeleffekte (möglicherweise auch eine Video-Projektion) sorgen für Verwirrung der Fahrgäste. Kurz vor Ende des Lifthills öffnet sich im letzten Moment noch eine Türe und die vom grellen Tageslicht geblendeten Fahrgäste schießen in den First Drop.


Innenansicht des Hafenstädtchens (Station)
Foto: Efteling


Außenbereich mit Camelback
und Horseshoe

Foto: Efteling

Der Außenbereich

Im Außenbereich der neuen Hauptattraktion befindet sich der Achterbahnteil des Watercoasters.

Nach dem First Drop, welcher nach dem Lifthill nach rechts in eine Kurve verläuft, folgt ein Camelback. Hier treten zunächst (im Tal vor dem Camelback) Beschleunigungen von ca. 3g auf, an der Spitze des Camelbacks tritt beinahe Schwerelosigkeit (ca. 0,2g) ein und hebt die Fahrgäste leicht aus dem Sitz des 14 Personen fassenden Bootes.

Es folgt eine 180°-Kehrtwende, genannt Horseshoe, mit einer Querneigung von 85°, welche die Besucher trotz der Schräglage sicher in Richtung der Reduzier- und Blockbremse führt.

Hier ist der Clou der Anlage: Da die Efteling die Attraktion das gesamte Jahr über (also auch im Winter) betreiben möchte, wurde diese Bremse variabel einstellbar konstruiert. Im Sommer, wenn die Besucher also ruhig einmal etwas nasser werden können (und es sicherlich auch wollen), wird das Boot nur minimal abgebremst und rast mit voller Geschwindigkeit ins Wasser. Im Winter hingegen wird die Bremse für eine stärkere Reduzierung der Geschwindigkeit des Bootes eingestellt, damit die Boote mit geringerer Geschwindigkeit ins Wasser preschen.

Nach der Block- und Reduzierbremse folgt ein weiterer Drop, welcher links herum in Richtung des nachgeahmten Hafenbeckens führt. Dort folgen die Boote einem weiteren kleinen Camelback und schießen gleich danach ins Wasser.

Anschließend gleiten die Boote – ohne die Schiene (wie bei vielen anderen Watercoastern) zu verlassen – durch das Auslaufbecken wieder in die Station.


Außenansicht des Gebäudes mit first Drop
Foto: Efteling

Technische Daten

Kapazität:
Fahrzeit:
Turmhöhe:
Gesamtfläche:
Anzahl Boote:
Schwerkraft:
Kosten:
Länge Achterbahn:
Max. Geschwindigkeit:
Mindestgröße:

ca. 1.900 Personen pro Stunde
3:43 min
22,5m (Liftsteigung: 45°)
17.000m²
11 Boote für je 14 Personen
Max. 3g und min. 0,2g
19,2 Millionen Euro
420 Meter
ca. 70 km/h
1,20m (derzeit finden Verhandlungen statt, welche die Mindestgröße möglicherweise auf 1,10m verringern´)

Fotos von de vliegende Hollander

Offizielle Pressebilder
  
Fotos: Efteling

Artworks
  
  
Fotos: Felix Lüneberger / Artworks: Efteling

Bilder der Baustelle
  
 
 
 
Fotos: Felix Lüneberger

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